Aktuell stelle ich mir die Frage auf welches „Pferd“ ich für meine Trainingsdoukumentation setzen sollte. Mal von den großen Laufuhr-Herstellern (z.B. Garmin und Polar) abgesehen, bieten Anbieter unterschiedlicher Lauf-Apps eigene Lösungen um Trainingsdaten zu verwalten. Entscheidet man sich für z.B. Runkeeper oder Runtastic kann auch mal die kurze „Runde zwischendurch“ mit dem Smartphone aufgezeichnet werden. Erweiterungen wie Pulsgurte die sich per Bluetooth mit dem Smartphone verbinden lassen, ergänzen die Laufausrüstung.

Warum einen Lauf App nutzen, wenn ich doch einen Laufcomputer besitze?

Wenn ich Laufen gehe habe bzw. hatte ich üblicherweise meine GPS Pulsuhr (Garmin Forerunner 350) dabei. Inzwischen bin ich überwiegend auf das Smartphone umgestiegen. Zu praktisch ist es, Kamera und MP3 Player gleich mit an Board zu haben. Dazu kommt die genaue Streckenaufzeichnung und automatische Ansagen zu Tempo, Distanz etc.

Lauf App Datenimport: Strecken bei Runkeeper oder Runtastik hochladen

Auch oder gerade wenn man nicht mit dem Smpartphone also „Laufcomputer“ unterwegs ist dies ein wichtiger Punkt. Die Daten der letzten Trainingseinheit müssen in den Account hochgeladen werden. In meinem Fall bin ich z.B. mit meiner Garmin Laufuhr unterwegs und möchte diese Daten schnell und einfach mit dem PC/dem Profil synchronisieren.

Datenimport bei Runtastic

Im Hauptmenü wird über Aktivitäten/Import die passende Seite aufgerufen. Hier können sowohl GPX als auch TCX Dateien hochgeladen werden, als auch direkt über die „Garmin Importfunktion“ Laufdaten hochgeladen werden.

Datenimport bei Runkeeper

Über Log/(Sportart wählen)->NEXT/Upload Map/ Bulk Upload from your Garmin Device (Hier können sowohl GPX als auch TCX Dateien hochgeladen werden)

Detailansicht einer Laufrunde Runkeeper vs Runtastic

 

Ökosystem der Apps – Mehr als nur Laufen

Das Runtastic Universum

Runtastic war im Ursprung zunächst eine von vielen Lauf-Apps. Per GPS-Ortung kann Strecke, Laufgeschwindigkeit oder sogar mit angeschlossenem Pulsgurt (per Bluetooth) die Herzfrequenz aufgezeichnet werden. Die Idee die im Smartphone vorhandenen Sensoren auch für weitere Anwendungen zu nutzen liegt nahe. So ist die Abwandlung hin zur Road Bike-App ein logischer (betriebswirtschaftlicher) Schritt. Stichwort Wirtschaftlichkeit: Jede der Apps kostet in der PRO Variante natürlich auch etwas. Der Blick auf das Angebot von Runtastic Apps z.B. im App Store ist schon beeindruckend, denn neben den Vielfalt Apps für das iPhone, gibt es noch einmal eine Reihe auf das iPad abgestimmte Apps.

runtastic-apps

Die Runkeeper Insel

Ganz anders sieht der Blick auf Runkeeper im App Store aus. Lediglich die Runkeeper App selbst wird gefunden, sonst nichts.

runkeeper-app

Runtastische Gadgets

Mit dem breiten Portfolio von unterschiedlichen Apps gibt sich Runtastic nicht mehr zufrieden. Was als Laufapp begann ist unlängst ein Unternehmen mit einer ganzen Reihe an weiteren Sport und Lifestyleprodukten geworden. So findet man beispielsweise bei Amazon gleich einen ganzen Strauß an nützlichen Hilfsmitteln für den Sportler. Von kleinen Taschen, über Halterungen bis hin zum eigenen Schrittzähler (Runtastic Orbit) oder der kürzlich auf den Markt gekommenen Waage Runtastic Libra.

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